Sonntag, 15. September 2013

3 Länder innerhalb von einem Tag

…Jetzt denkt ihr sicher “WAS meint die nur damit???” Wir benutzten aber kein Flugzeug um das zu vollbringen! ????
Also ganz von vorne. Bei unserem Urlaub im Elbsandsteingebirge planten wir eine Schiffstour mit dem Familienunternehmen Frenzel. Sehr zu empfehlen! Schiff nicht zu gross, Preise für Essen und Trinken erschwinglich – rundum ein gelungener Ausflug bis auf …
Wir buchten also vom Kurort Rathen einen Ausflug Richtung Tschechoslowakei.
Abfahrt war 10:45 Uhr in Rathen, nächster Halt Königstein, Bad Schandau und dann Hrensko. Wir dachten, okay Hrensko – gucken wir uns mal an! Ankunft pünktlich 13:45 Uhr und geplante Rückfahrt war 16:45 Uhr mit Ankunft in Rathen gegen 18:30 Uhr. Genug Zeit zum Bummeln, Shoppen, Kaffee trinken – so dachten wir ;o)
Wie heisst es doch so treffend: “Erstens kommt es anders, Zweitens als man denkt!”
Wir fuhren also ab. Es war ein wenig regnerisch – eigentlich war diese Schifffahrt Plan B. Ursprünglich wollten wir uns an unserem letzten Tag Fahrräder ausleihen und an der Elbe entlang radeln. Entlang ging die Reise an vielen kleinen Dörfern und Königstein und wir waren sehr beeindruckt von den Bewohnern dort. Sie hatten alle erst vor Kurzem die Schäden des Hochwassers ertragen müssen – erneut nach 2002! Aber alle Häuser und Gärten waren wieder auf Vordermann gebracht. Neu angestrichen glaubte man kaum, dass hier irgendwelche Schäden gewesen wären. Nur wenn man genau schaute, sah man in den Bäumen rechts und links der Elbe Verkehrsschilder, Plastikmüll u.v.m. in den Baumwipfeln hängen! Unweigerlich gingen die Augen rechts links im Vergleich, wie HOCH das Wasser war und wieviele Häuser zwangsläufig dadurch geflutet waren! Unglaublich! Diese Menschen leben vom Tourismus in dieser herrlichen Gegend und unsere Familie zieht es seit Jahren hierher zum Erholen, Wandern oder z.B. den historische Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein! Aber der Schock und die Trauer sass noch tief in den Menschen. Sprach man sie darauf an, brachen nicht wenige in Traenen aus - IN den Haeusern herrschte noch das furchtbar Wasserschadenchaos. Viele hatten noch nicht mal den Kredit fuer die letzten Hochwasserschaeden bezahlt ...
Hrensko - Buden links und rechts des Weges
















Wir fuhren also gen CZ (Tschechoslowakei). In Hrensko angekommen,  wurde der düstere Eindruck noch durch den einsetzenden Nieselregen verstärkt! Nun wussten wir, warum wir die Einzigsten waren, die hier von Bord gingen! Alle anderen Passagiere fuhren weiter bis zur Endstation Decin.
Hrensko unter Wasser
Oh Mann! Kaum in der einzigsten “Flaniermeile” angekommen – Vietnamesen ÜBERALL! Mit ihren Buden verdeckten sie so manch’ schönes Gebäude und man konnte nur erahnen, wie schön beschaulich der kleine, zwischen zwei Bergen integrierte Ort mal gewesen sein muss. Nichts gegen Vietnamesen! Aber das war “way too much”! Sie hatten einen extrem agressiven Verkaufstil! Z.B. ich probierte nur mal so ein Paar Schuhe an…der halbe Meter Vietnamese wollte mich nicht aus dem Laden lassen und blockte die Tür! Ich sollte gefälligst auf seine Frau warten, die brächte noch ein paar andere Schuhe für mich zum Anprobieren! HA!!! – wer mich kennt WEISS, wie schnell ich aus dem Laden war! Meine Mutter erging es ähnlich - nur konnte man sie nicht schnell genug los werden! Sie wurde aus dem Laden “geworfen” nachdem sie sich 2 Sachen hatte zeigen lassen und nichts gefiel ihr so recht bzw. die Jacke passte einfach nicht! UNGLAUBLICH!!!
Letztendlich waren wir 4 alle froh, als das Schiff kam und uns Richtung Rathen brachte. So waren wir innerhalb kürzester Zeit in drei Ländern gewesen – Deutschland, Tschechoslowakei und Vietnam – denn dort hatten wir keine Tschechen angetroffen!
Das war unser letztes Erlebnis, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.
Es war ein sehr gelungener Urlaub und selbst der Sohnemann beschloss, hier wird er öfter von Prag rüber kommen zum Wandern ;o) Er fängt nämlich im Oktober sein Studium an der Karls Universität in Prag an.
Über diese wunderschöne und geschichtsträchtige Stadt möchte ich in meinem nächsten Blog schreiben.


Ich hoffe, ihr bleibt dran!
Herrlicher Ausblick, wenn man von der Stadt Wehlen Richtung Bastei wandert!

Mittwoch, 4. September 2013

Wenn Eine(r) eine Reise tut ...



 

Ich melde mich hiermit nach fast 8 Wochen!!!!!!wieder zurück auf meinem Blog! Ja, ja ich weiss, es ist eine viel zu lange Pause gewesen … dafür gibt es keine Entschuldigung! Obwohl … ich denke doch! Ich war solange im Urlaub und mal ehrlich – wer sitzt bei einem schönen erholsamen Urlaub am Rechner?!
Und das ist schon mal ‘ne gute Einleitung für den heutigen und folgende Postings:

URLAUB!

Anfang Juli fuhren mein grosser Sohn und ich mit meinen Eltern in einen tollen Urlaub in Deutschland. Wir haben soooo viele wunderschöne Fleckchen – die sollte man zuvor besichtigen – getreu dem Motto:

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?!”

Die Sächsische Schweiz oder auch Elbsandsteingebirge genannt. Beide Namen passen!

Wikipedia:

Als Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen bezeichnet. Die durch ihre bizarren Felsformen bekannte Landschaft liegt südöstlich von Dresden beiderseits der Elbe.

... Der Name Sächsische Schweiz entstand im 18. Jahrhundert. Die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff waren 1766 an die Dresdner Kunstakademie berufen worden. „Von ihrer neuen Wahlheimat aus sahen sie ostwärts, etwa einen Tagesmarsch entfernt, ein Gebirge liegen. Es zeigte ein merkwürdig abgeflachtes Panorama, ohne eigentliche Gipfel […]“ (nach Lothar Kempe[2]) Diese fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert und berichteten in ihrem Briefwechsel zur Unterscheidung von ihrer Heimat von der „Sächsischen Schweiz“. Zuvor wurde der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges lediglich als Meißner Hochland, Meißnisches Oberland oder Heide über Schandau bezeichnet.

Übernachtet haben wir in der Hocksteinschänke ... dort kletterte mein Vati bereits vor mehr als 50 Jahren auf den Heuboden ;o)

So! Das war’s für heute. Morgen gibt’s mehr darüber und viele Ausflugtipps.

In diesem Sinne                Tschüss

 



Dienstag, 11. Juni 2013

Snapshot #13

Dieser Tage in Kuwait.... es geht jetzt hier richtig "zur Sache"... Egal ob Deutscher, Kuwaiti, Pakistani, Libanese -alle Nationalitäten-sollten sich ernsthaft an diese Regeln halten.

Dienstag, 4. Juni 2013

Snapshot #12

 
 
Zitat von Spiegel Online:
 
Jahrelang kamen Kinderjockeys bei Kamelrennen in Arabien zum Einsatz, die unter Sklaverei-ähnlichen Bedingungen gehalten wurden. Nach internationalen Protesten sattelten die Rennveranstalter um - auf eigens entwickelte Roboter-Jockeys.
 
Schon bald nach seinem ersten Einsatz im Oktober 2005 erwies sich "K-Mel" sogar als besserer Jockey - die von ihm gerittenen Zeiten sind eindeutig schneller als die der Kinder. 70 Zentimeter hoch und 25 Kilogramm schwer ist der ferngesteuerte und mit GPS ausgerüstete Roboter. Als Problem erwies sich eigentlich nur die Perfektion des Geräts: "Er kann die Bewegungen des Kamels genau registrieren und per Funkgerät Anweisungen entgegennehmen. Das fanden die Besitzer alles viel zu kompliziert"...
Die zweite Generation von K-Mel wird im Vergleich zu seinem Vorgänger ein Leichtgewicht von nur acht Kilo und leichter zu handhaben sein. Er muss ohne GPS auskommen - wird dafür aber auch weniger kosten. "Außerdem müssen wir das Gesicht ändern, das zu menschlich aussah - das widerspricht dem Islam, hat man uns gesagt."

Montag, 3. Juni 2013

Leider ...


... gibt es hier in Kuwait auch sehr kranke Leute. Mit krank meine ich nicht Grippe und Husten oder so. Die haben echt ein psychologisches Problem und lassen das in ihrem Wahn an anderen Mitmenschen aus. Unter anderem stalken sie einen auch auf Blogs und Webseiten. Diese Person weiss nun auf jeden Fall, dass sie gemeint ist. Traurig - NEIN frustrierend ist es, dass sie dadurch anderen netten und ehrlichen Menschen das Leben verleidet. Nun werde ich also erstmal Sendepause auf meinem Blog halten und später dann nur noch den Zugang durch Emailadressen ermöglichen. Oder aber einen neuen Blog erstellen. Ich hoffe sehr, dass meine Leser mir trotzdem erhalten bleiben .. auch wenn ich durch diese Person fast kaum noch und nun garnicht mehr geschrieben hatte.
In diesem Sinne viele Grüsse aus der Wüste

Dienstag, 28. Mai 2013

Kuwait in a Snapshot #12

Unser Emir Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah
Heute stelle ich euch endlich mal unseren Sheikh vor. Es kamen schon oft Fragen wegen seines Namens etc. Er ist sehr beliebt beim hiesigen Volk. Ein anderes Mal mehr darueber.

wikipedia sagt dazu:

Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah (arabisch ‏صباح الأحمد الجابر الصباح‎, DMG Ṣabāḥ al-Aḥmad al-Ǧābir aṣ-Ṣabāḥ; * 16. Juni 1929) ist seit dem 29. Januar 2006 der gegenwärtige Emir von Kuwait. Er folgte seinem Vetter zweiten Grades Emir Sa'ad al-Abdallah as-Salim as-Sabah nach, der nur zehn Tage lang regiert hatte.
Er ist der vierte Sohn des 1950 verstorbenen Emirs Ahmad al-Dschabir as-Sabah. Er ernannte, entgegen dem seit 1921 bestehenden Usus zwischen den Dynastie-Zweigen al-Dschabir und as-Salim, seinen Bruder Scheich Nawaf al-Ahmad al-Dschābir as-Sabāh / ‏نواف الأحمد الجابر الصباح‎ zum Kronprinzen.

In diesem Sinne Euch eine schoene Woche!

Mittwoch, 22. Mai 2013

Sirenen über Kuwait


Hallo zusammen! Heute war ein echt gruseliger Morgen! Sirenen Alarm und extreme Lautsprecher Ansagen – natürlich in Arabisch – störten die morgentliche Ruhe! Verschiedenste Signaltypen schallen minutenlang durch die Strassen. Wem stellen sich da nicht alle Härchen auf? Bei all’ den Anschlägen und Kriegen gerade im Mittleren Osten?! Es ist aber nur das übliche Testen der Sirenen für den Notfall. Angst bekommt man trotzdem...
Hier die offizielle Bekanntmachung:
Kuwait:
Director of the General Administration of Civil Defense … the warning sirens system will be tested at 10:00 am on Wednesday in the six Kuwaiti governorates.
In a press statement, … said the move is meant to test the validity of the sirens and raise citizens’ and residents’ awareness about siren sounds and its meanings as well as to identify areas that require installing more warning sirens devices.
He highlighted the importance of this experiment in promoting the concept of civil defense among citizens and residents.
“The sirens test reminds every one of the duties he/she should do at the time of emergencies,” he said. He added the test will coincide with a media campaign to demonstrate its objectives and the instructions to be implemented in emergency cases.
… described the alert system as one of the best and fastest audio systems in the world.
The test also enables technicians of the administration to conduct periodical maintenance of the sirens, he noted.
 
Jetzt ist alles wieder ruhig - elhamduellah!
In diesem Sinne Salam wa sa’aadah  
 

Dienstag, 21. Mai 2013

Kuwait in a Snapshot #11

 

Hiesige Transporte von Schafen, Ziegen und Co. Wir sahen auch schon Kamele und Pferde auf den Ladeflächen - verschnürt wie "Westpakete".


Montag, 20. Mai 2013

Da sag' ich mal jetzt nichts zu ...


1,258 traffic violators deported in a month - 1005 vehicles taken to scrap yard: Official

... heute mal ein Auszug aus der "Kuwait Times" Tagespresse. Wer mit dem Englischen Probleme hat - ich hab' einen Translation Button unten rechts auf meinem Blog.  :o)


KUWAIT: Kuwait deported more than 1,200 foreigners since the government launched crackdowns against serious traffic violations a month ago, a local newspaper reported yesterday quoting a senior Interior Ministry official.
In the meantime, Undersecretary Assistant for Traffic Affairs Major General Abdulfattah Al-Ali insisted that ‘administrative deportation’ penalties were only handed out to expatriates whose records showed repeated ‘grave’ traffic violations. This was as per the directions issued by First Deputy Prime Minister and Interior Minister Sheikh Ahmad Al-Hmoud Al-Sabah.
In a detailed statement to Al-Anba newspaper published yesterday, Maj Gen Al-Ali said that 1,258 expatriates were deported in the four weeks since the General Traffic Department launched its operations. Maj Gen Al-Ali told the same newspaper late last month that more than 200 people were deported in the first two to three days of the campaign.
“[Minister Al-Sabah] gave instructions under which a decision to deport an expatriate driver was not made unless the record showed that he has committed similar multiple violations as the one he was arrested for,” Maj Gen Al-Ali said, further explaining that all deportation decisions were taken in case of drivers “with up to four repeated violations.”
Mmmhhh...wenn ich sehe, WER da immer wie Geisteskranke auf der Autobahn rasen, drängeln und Unfälle verursacht - dürfte es ja bald keine Einheimischen mehr hier geben.
The violations which the traffic department classified as ‘grave’ included driving without a license, jumping the red traffic light, carrying passengers illegally and breaking the speed limit by 40 kilometers per hour. Maj Gen Al-Ali further revealed that among the thousands of vehicles impounded during the ongoing crackdowns, 1005 were taken to the scrap to be destroyed.
“These vehicles were of 1985 model or earlier, and failed the validity tests, thus becoming unfit for driving in Kuwait,” the senior official said, adding that such cars are usually used for reckless driving, drifting and other activities that involve performing dangerous stunts.
Meanwhile, Maj Gen Al-Ali revealed that several forged driver’s licenses were discovered during the campaigns, and added that legal action will be taken against those having such licenses “and those who issued them.” In this regard, he urged anyone who obtained a driver’s license illegally to either “destroy it” or “hand it over to the General Traffic Department in which case he or she will be reconsidered as a witness instead of partner in the crime.”
According to a report published last month, there are at least 1.6 million registered vehicles in Kuwait; a country in which foreigners are required to meet certain conditions to obtain a driver’s license which include a university degree, a minimum of KD400 monthly pay and being a resident in Kuwait for at least two years. Kuwait is home to around 2.6 million expatriates who make up nearly two thirds of the state’s total population of 3.8 million, according to official statistics.
UNGLAUBLICH! Dann dürfte ich ja kein Auto fahren! Habe ja keinen Universitätsabschluss!
In the meantime, Maj Gen Al-Ali refuted allegations speculating that the recent crackdowns were targeting expatriates, indicating that appropriate legal procedures were taken against hundreds of Kuwaitis during the campaigns. These speculations were mostly based on the government’s announced plans to tackle the country’s demographic imbalance, a claim that has been refuted by state officials. Last March, Minister of Social Affairs and Labor Thekra Al-Rashidi announced a plan to deport 100,000 foreigners annually as part of the Gulf state’s efforts to restore the demographic balance.
WER soll denn dann die ganze Arbeit hier machen??? Kuwaitis gehören nicht gerade zur arbeitswilligen Bevölkerung in ihrem Land! Ich gebe denen eine Woche und dann kommt das Land in Müll um!
Details of the plan, by which the government looks to deport a million foreigners in ten years, are yet to be revealed, but Al-Rashidi had later hinted that individuals to be targeted were chiefly going to be ‘marginal labor forces’ or workers who usually accept menial labor and often live without valid visas. This plan, along with the traffic department’s mass deportations, have garnered wide criticism from unionists and right groups in Kuwait and abroad who called upon the government to instead cancel the sponsorship system as being the ‘best solution’ to address demographic imbalance.
Last month, the parliament passed a draft law to establish the Labor Public Authority, a state body to be tasked with handling foreigners’ employment duties and providing the legal framework to eventually replace the sponsorship system. Under this law, the authority will directly supervise the labor force in the private and oil sectors, including the process of visa issuance and transfer.
A report published by Al-Qabas yesterday listed details of the authority’s establishment law, which specified that “the authority alone can recruit expatriate labor forces in the private and oil sector as per the employer’s request.” The sponsorship or ‘kafala’ system is said to contain loopholes often exploited by visa traffickers to release work permits in the name of fake companies or nonexistent job openings and then sell these to unskilled labor forces looking for a chance to work in the oil-rich Gulf region. – Al-Anba & Al-Qabas
Wer auch immer das liest - was denkt ihr darüber???
 
Noch ein kleines "Extra"
Photo by Yasser Al-Zayyat
Morning nightmare: (DAILY!!!)
A traffic jam in Salmiya during school hours as parents stop along the road to drop their kids.
 
In diesem Sinne Salam wa sa’aadah  

 

Dienstag, 14. Mai 2013

Kuwait in a Snapshot #10


Rote Brillen sind ein MUSS diese Saison ;o)
Nein, wir sind NICHT die 3 Damen vom Grill ... wir drei + mein Mann Herr D. bummelten über den hiesigen alten Souk -
und man kann nie zu alt für Albernheiten sein ;o)
In diesem Sinne  Salam wa sa’aadah  
 

Sonntag, 12. Mai 2013

ENDLICH!!!

 
Oh Mann! Wie oft hatte ich mich schon an dem Bild versucht?!?!? 5x mindestens! Egal ob als Aquarell, Acryl oder Buntstiftzeichnung - ich habe es einfach nicht geschafft, ein Bild vom süssen Grisu zu zeichnen ;o(
Ha! Aber nun! Und das grösste Kompliment für mich war, dass die Katzenbesitzerin ihn sofort erkannt hat!
Gemalt wurde das Katerchen mit Acryl (Schwarz und Weiss) und 4 Aquarellfarben von Winsor & Newton auf 300g cold pressed Watercolor paper von Arche.
Und weil es so viel Spass macht und das Bild ja immer zwischendurch trocknen muss, hab’ ich mich nebenher noch mit ‘ner Eule “beschäftigt”…Die ging erstaunlicher Weise total schnell und einfach!
 
In diesem Sinne Happy Painting!
 
 

Dienstag, 7. Mai 2013

Kuwait in a Snapshot #9

 
Arrival Area am Flughafen Kuwait


Seid herzlich willkommen
(wörtlich: Mit Euch verwandt und leicht)


Mit "Ahlan wa sahlan bikum!" werden wir am Mittwoch Abend eine Besucherin aus Deutschland empfangen. Endlich kommt uns mal wieder jemand, ausser unseren treuesten und liebsten Besuchern – meinen Eltern, aus der "Heimat" besuchen und hat keine Angst vor den "Unruhen im Nahen Osten" - wovon Kuwait überhaupt nicht betroffen ist!
Wir freuten uns sehr, als die Anfrage von einer langjährigen Freundin der Familie kam, ob sie auf dem Weg nach Sri Lanka bei uns Zwischenstop machen könnte! Na so 'ne Frage!!! LOGO! Endlich können wir ihr unsere temporäre Wahlheimat zeigen und nicht nur beim alljährlichem Sommer BBQ in Prieros davon berichten ... wir werden auf verschiedene Märkte und Souk's fahren, ihr Land und Leute zeigen, die "Grand Avenue"  (Siehe Video) unsicher machen, unser Lieblingsfrühstücks Cafe besuchen ... nächtelang Karten spielen, früh den Tag im Pool beginnen uvm.
Flash Mop in den Avenues anlässlich des 51. Nationalfeiertages am 25. Februar 2012
falls der Link nicht funktioniert schaut mal hier:
 
Und nach einer Woche heisst es dann auch schon wieder:
"maʿa s-salamah!"  Tschüss und Auf Wiedersehen im Sommer in Deutschland!

Montag, 6. Mai 2013

Dekadenter "Luxus" oder wie geschmacklos kann man sein?


Guten Morgen!
Wie beim letzten Snapshot #8 schon versprochen, möchte ich heute ausführlicher auf das Thema “Haltung von Wildtieren” hier in Kuwait ein gehen. Ich muss endlich einmal darüber schreiben ...
Wir leben in einem Stadtbezirk in Kuwait, wo meist nur Botschafter Residenzen und Villen sind. Keine extrem gehobene, aber auch keine ärmliche Ecke Kuwaits. In unserer Nachbarschaft lebt u.a. auch eine deutsche Familie mit ihrem süssen, frechen Jack Russel Terrier. Als die Besitzerin mir neulich ein Erlebnis schilderte, konnte ich es kaum glauben. Sie war mit ihrem Hund auf morgendlicher Tour, als sie auf weite Entfernung einen Mann mit einem grossen Hund spazieren sah – wohlgemerkt auf der Strasse, zwischen parkenden Autos. Wie jeder Hundebesitzer es wahrscheinlich kennt, “checkt man erstmal aus”, ob der eigene Hund Probleme mit dem “Gegenüber” haben könnte um noch rechtzeitig die Richtung zu wechseln. ;o)
In diesem Fall hätte Jackie definitiv das kürzere Los gezogen! Verwundert, dass der “Hund” sich immer wieder zwischendurch hinlegte, ging meine Nachbarin in dessen Richtung, um zu erkennen, welche Hunderasse es war. Es war ein Löwe! Der Mann sichtlich stolz auf seine 7 Monate alte Löwin.
Ich überzeugte mich noch am selben Abend davon, dass dieser Löwe wirklich in unserer Nebenstrasse wohnte. Die “Besitzer” sassen vor ihrer Einfahrt, Kinder spielten mit einem Ball mit dem Löwen, riesige Futternäpfe standen draussen und sie taten so, als ob es das Normalste der Welt wäre! Leider reagierten sie aber bezüglich Fotos sehr agressiv, so war es mir nicht möglich “Beweisbilder” zu machen. Diesen Leuten droht hier keine Strafe! Es ist einfach unglaublich! Ich habe definitiv mehr Mitleid mit der Löwin als mit deren Besitzer, hat sie doch ein würdigeres Aufwachsen verdient!

Anbei noch einige Postings von Usern in Kuwait:

 
On my way back home I thought to cruise around the Gulf Street, enjoy the breeze and watch a baby cheetah in a black Camaro. Yes, I actually did the last part, call it luck. So this guy rolls down his window and showoffs his pet cheetah and allows everyone to take snaps of it while driving, making it almost impossible for me to ask him the price. One of my friends tells me it costs from 1800 KD – 2500 KD.

Wild tigers & cheetahs for flirting in Kuwait
 

It’s usual to see guys getting expensive luxury supercars, sport catchy styles, get over-sized muscles or do crazy wheelie with bikes to flirt with girls and get their attention, though what’s unusual is when guys abuse wild tigers and cheetahs and even cubs to get even more attention!
 

Why you should always carry your camera at your car…

 
“HOLY COW!” I shouted at AdventureMan, as I am already digging for my camera. He hates it when I do that, he things maybe I have spotted some danger or something and it gets his adrenaline going. I couldn’t help it. I was shocked, and I said “There’s a CHEETAH in that car!”
We love cheetah. Anyone who has ever seen a cheetah in the wild knows the awesome measure of God’s creativity and wonder. The cheetah is a speed machine, a glorious hunter, born to run. The cheetah is a glorious creation.
 

AdventureMan didn’t believe me, not for two or three full seconds and then – he saw it, too:
 
The man with the very young cheetah on a leash under very loose control was having a ball. The cheetah looked very happy to be out in the car with him, even on a leash.
It is a shame, and it should be a crime.



Mittwoch, 1. Mai 2013

Tatataaaaaaa "And the winner is ...."

Hallo! Hallo!

Der Tag fing ja schon mal echt Klasse an. Absofort gibt es hier etwas EINMALIGES auf meinem Blog!
Jupp! Meine Freundin in Down Under fing den heutigen Blogtag mit einem Posting an - guckst du HIER - und ich hoffe sehr, dass noch viele weitere folgen werden. Bitte gebt uns ein bisschen Feedback, ob wir damit auf offene Augen und Ohren stossen ;o)

Und nun will ich es nicht mehr so spannend machen! Noch kurz vor Mitternacht flutschte Jemand in den Lostopf - nun ist der Deckel drauf und die Gewinner fuer meine beiden Lieblinge stehen fest:


Trommelwirbel!!!!

Dieses Buch geht an Andrea nach Koeln  www.queenofhome.wordpress.com  GRATULATION!













Auch mein zweites Schaetzekin wird im Juli in meinem Koffer nach Deutschland reisen und von dort zu ...... Lisa gehen!




Herzlichen Glueckwunsch den Besitzern und natuerlich meinen Buechern wuensch' ich, dass sie oft angefasst und gelesen werden ;o)


Auf ein Neues im naechsten Jahr!

In diesem Sinne
 
Happy Reading


 

Beginner's German - sehr gut oder?

Lady of Leisure (diaryofaladyofleisure.blogspot.com.au)  is sharing her story: 

In Sweden, they say that once you have studied the German prepositions you will never, ever forget them. Everybody has them down pat. The Swedish expression is "knowing something like running water” but that doesn’t make any sense in English. I studied German for three years in high school. I lived in Paris as a child and I already spoke French fluently. I took a final exam in French and got an A with honors. German should have been a piece of cake since it is quite similar to the Scandinavian languages. It wasn’t. ”Durch, fur, gegen, ohne, um” and there was something that sounded like ”swischen”, but maybe swischen is not even in the same group as the durchfurgegenohneum. For some very strange reason I got B+ in German and I truly did not deserve it. The teacher must have mistaken me for the girl next to me who spoke German quite well thanks to her German father.
     Knowing the German prepositions "like running water"

When I was 18, I went skiing in the French alps with my boyfriend and a friend of mine. We took the train from Copenhagen to Geneva, with a transit somewhere in Germany. We were a little nervous about it, what if we couldn’t find the track and missed the train? As I was the only one who had studied German, it fell upon me to ask the train conductor. ”Welche gleis fur Geneva?” I asked politely. The conductor just stared at me. ”WELCHE GLEIS FUR GENEVA?” I repeted much louder in case he didn’t hear me. Still nothing but staring from the conductor. Perhaps I was pronouncing it wrong? I tried some other alternatives: ”Welche geisch? Welche glejjsch? Welche glaiiiis? Glaiiiisch?” By now the man was staring with his mouth wide open. ”Fyr Geneva? Zug fyr Geneva? Zuuck fyr Geneva?”. Either he didn’t know or he really didn’t understand me because we found out by ourselves once we got off the train. Voilà: I give you three years of German studies in a Swedish high school.

We arrived in Geneva where I could get around by speaking French and we got on the correct bus to the French alps. All well that ends well. Or as you would say in German according to Google Translator: Gut, alles gut endet.
   Bonjour la France!

Dienstag, 30. April 2013

Kuwait in a Snapshot #8

Das ist keine Photomontage! Das ist Kuwait!

 
Ob ihr es glaubt oder nicht - Nichts ist hier unmoeglich! Oft kann man nur geschockt den Kopf schuetteln! Leider koennen sich die Leute von dem vielen Geld kein Gehirn kaufen! Um Anzugeben halten sie sich Wildtiere - oft unter absolut unmoeglichen Verhaeltnissen fuer Mensch und Tier! In unserer Nachbarschaft lebt ein 7 Monate altes weibliches Loewenbaby und die Leute gehen mit ihr spazieren wie mit einem Hund!

Zu diesem Thema aber in einem naechsten Post mehr - sollte ja schliesslich nur das dienstaegliche Foto sein ;o)

In diesem Sinne   Salam wa sa’aadah  

Montag, 29. April 2013

Eins, zwei, drei im Sauseschritt ... Eilt die Zeit und wer saust mit?


Eigentlich geht das Kinderlied so:
 
1, 2, 3 im Sauseschritt - gehen alle Kinder mit.
Der Daniel ist nun an der Reih' - und läuft an uns vorbei.

... bücken, strecken rundum dreh'n - viermal klatschen - stampfen, stehn.
 
 
Okay, sieht hier verdammt leer aus -
aber ich kann nicht einfach so losknipsen wie in Europa -
also musste ich aufpassen, Niemanden zu dicht vor der Linse zu haben!
Im Rahmen unserer "tollen Diaet" von meinem Mann Herr D. und mir - steht natuerlich auch Sport auf dem Plan. Okay! Was tun in einem Land ohne Wald mit frischer Luft, Fitnessstudios wo eine Membership mal locker 3000 Euro fuer ein Paar kostet (und man kann NICHT monatlich zahlen, sondern in einem Rutsch!) Keine Moeglichkeiten Rad zufahren (wir sind einfach zu gross fuer hiesige Fahrraeder) ... Aufmerksamen Lesern ;o) ist bekannt, dass ich zusaetzlich noch in ein Curves Studio gehe. Dort wird allerdings "nur" Zirkeltraining angeboten. Das deckt den Part Muskeltraining ab - nun brauche ich aber noch etwas fuer meine Kondition.
 
Fast jeder Stadtbezirk hat eine sogenannte Walking Area. Auch unser Stadtbezirk Jabriya! Vergessen wir dabei einfach mal die Tatsache, dass sie parallel zu der am meisten befahrenden Strasse (Autobahn) ganz Kuwait gehoert ...



150m weiter nach rechts ist die Walking Area
Man muss sich zudem auch sputen, um bei den richtigen Temperaturen unterwegs zu sein! Momentan geht es noch mit den 32 -34°C ... im Sommer rannten wir abends auch bei 48°C (20 Uhr Ortszeit!). Wenn es dann auch keinen Sandsturm oder andere Unannaehmlichkeiten gibt, steht der sportlichen Betaetigung nichts im Wege ;o)

Zwei nette aelteere Nonnen walkten uns entgegen.
 
Neulich musste ich endlich mal ein paar Fotos knipsen! Alt und Jung, Verschleiert und Unverschleiert rannten, sprangen und walkten zur selben Zeit wie wir. Und siehe da! Wir entdeckten  zwei ganz agiele Nonnen zwischen all den verschleierten Damen! (Es ist fuer mich immer kurios, wie die Frauen unter all den Schichten Stoff und verschleiertem Gesicht noch atmen UND rennen koennen!)
 
Wir werden jedenfalls die Abende weiterhin nutzen, um  unserem Ziel, mal eben locker 5K zu rennen, naeher zu kommen. Ist es doch endlich ein Sport, welchen wir  jederzeit, an jedem Ort ZUSAMMEN machen koennen, ohne aufwaendige Hilfsmittel und Vorbereitungen!
 
In diesem Sinne  Have a wonderful day. Salam wa sa’aadah